„Gut, dass wir einander haben“ – Bezirksapostel Krause in Stade

Bezirksapostel Krause besuchte am Mittwoch, den 20. Juni 2018 die Gemeinde Stade und hielt einen Gottesdienst zum Thema „Heil durch Jesus Christus“.

Rückblick auf den Jugendtag

Der Besuch eines Bezirksapostels in einer Gemeinde ist in Zeiten von Gebietskirchenfusionen und immer größeren Arbeitsgebieten für die Apostel schon etwas Besonderes und zunehmend Seltenes. Da verwundert es auch nicht, dass die Stader Kirche zum Mittwochsgottesdienst am 20.06.2018 nahezu voll besetzt war. Auf das Chorlied der Sänger („Gut, dass wir einander haben“) Bezug nehmend begann er Bezirksapostel seine Predigt mit dem Gedanken, dass wir auch wenn wir uns nicht mehr so häufig sehen, doch stets verbunden sind. Darüber hinaus kam der Bezirksapostel direkt vom ersten Nord-und-Ostdeutschen Jugendtag mit dem Stammapostel in Leipzig. Und so ging er auch zunächst auf den Stammapostel-Gottesdienst ein: Das Bibelwort aus dem Brief an die Galater (Kapitel 2, Vers 20) habe der Stammapostel dabei so ausgelegt, dass Gott in keinster Weise eine Selbstaufgabe vom Menschen verlange, denn Gott habe uns schließlich als Individuen geschaffen. Und genau so wie du bist, so der Bezirksapostel, liebt Gott dich. Allerdings dürfe man es nicht übertreiben: Da wo man aus Egoismus und Individualismus den Nächsten aus den Augen verliere, seien Grenzen gesetzt. Gut, dass wir einander haben, denn wir sollen als Menschen und als Gemeinde dem Nächsten Aufmerksamkeit schenken, helfen und füreinander im Leben und Glauben da sein.

Zum Heil aus Jesus Christus gibt es keine Alternative

Das Bibelwort, das dem Gottesdienst zu Grunde lag, steht in der Apostelgeschichte Kapitel 4, Vers 12: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ Zunächst beschrieb Bezirksapostel Krause den Kontext des Verses. Petrus und Johannes waren in Gefangenschaft geraten, da die wachsende Gemeinde für die Tempelaristokratie eine Bedrohung zu werden schien. Am nächsten Tag kam es zur Gerichtsverhandlung mit den gleichen Anklägern, die schon Jesus verhört hatten. In dieser Verhandlung bekannten sich die beiden Apostel klar und mutig zu Christus und erläuterten, dass es keine Alternative zu Jesus Christus geben kann. Die Botschaft richte sich dabei nicht nur an die Menschen der damaligen Zeit, sondern auch an uns, so der Bezirksapostel. Nicht nur gut, dass wir einander haben, sondern auch gut, dass wir Jesus Christus haben, denn wenn wir seine frohe Botschaft annähmen, führe uns das zum Heil. Die Hauptpredigt endete mit dem Rat, sich auf den Weg zu begeben, den Nächsten anzunehmen, zu vergeben, den Glauben an die Wiederkunft Christi hochzuhalten, beieinander zu bleiben, nach vorne zu schauen und sich nicht vom Bösen aufhalten zu lassen.
Jesus tritt für die Gläubigen auf dem Weg zum Ziel ein
Apostel Schulz verglich den Gottesdienst mit der Aussicht auf einem hohen Berg auf die Zukunft mit dem Herrn, in die uns nur Jesus Christus führen könne. Auf dem Weg zum Ziel vertrete Jesus die Gläubigen und stehe auch bei seiner Wiederkunft für die Menschen ein. Wohl noch vom Jugendtag inspiriert beendete Apostel Schulz sein Mitdienen mit einem Aufruf zur Treue. Unser Vorsteher, Priester Meyer fasste in seinem Predigtbeitrag den Gottesdienst nochmal prägnant in drei Punkten zusammen: 1. Gut, dass wir einander haben! 2. Du darfst dich lieb haben - Gott liebt dich - liebe deinen Nächsten! 3. Es gibt keine Alternative zu Christus. Achte darauf, dass dir deine Seele nicht geraubt wird. 

Auf die Macht des Gebets vertrauen

Obwohl die Aussagen von Petrus und Johannes für die Ankläger ein Affront ohnegleichen gewesen sein mussten, sind die beiden letztlich freigekommen. Dies habe auch daran gelegen, dass man sich nicht mit der großen Gemeinde anlegen und keinen Aufstand riskieren wollte. Doch zeigte sich Bezirksapostel Krause zutiefst überzeugt, dass auch das Gebet der Gemeinde etwas bewegt hat. Es folgte die Frage, ob wir noch beten würden und sogleich der Rat, die Macht des Gebets nicht zu unterschätzen.

Ein Hoch auf uns und Gott!

Nach dem Gottesdienst, während sich die Gemeinde noch vom Bezirksapostel verabschiedete, traf sich die Jugend, um gemeinsam anzustoßen. Mehrere Jugendliche hatten in den letzten Tagen und Wochen wichtige Abschlussprüfungen und auch das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen. Und so stießen die Jugendlichen an: Auf die vollbrachten Leistungen und auf Gott, der stets und z.T. auch spürbar dabei war.