Trostgottesdienst zum Heimgang unseres Hirten und Vorstehers i. R. Heinz Magunia

13. Oktober 2012

Am Sonnabend den 13. Oktober fand der Trostgottesdienst anläßlich des Heimganges unseres Hirten und Vorstehers i. R. Heinz Magunia statt. Unser Apostel Eckehard Krause führte den Gottesdienst hindurch. Zu Beginn sang die  Gemeinde das Lied Nr. 437 : Gleich wie die schimmerden Sterne erblassen... Als Textwort legte unser Apostel das Wort aus Weisheit 5, Verse 16 u. 17 zugrunde : "Aber die Gerechten werden ewig leben und der Herr ist ihr Lohn . . . "

Einige Gedanken unseres Apostels:

  • schon die ersten Momente dieses Beisammenseins - gemeinsames Lied, Gebet, Chorlied - sind schon wohltuend, denn es ist  hier auch der Ort, wo der Heimgegangene gewirkt und Spuren in der Gemeinde hinterlassen hat.
  • unser Hirte war ein wahrhaftiger Seelenhirte, er war immer für die Gemeinde da. Die Familie musste bestimmt häufig zurückstecken, aber der liebe Gott hat bestimmt für einen Ausgleich gesorgt.
  • vor einigen Wochen, bzw. in der Reha hat unserer Apostel  trotz der Sprechprobleme unseres Hirten wahrgenommen, wie dennoch seine Seele strahlte, freudig und glücklich war.
  • danach berichtete der Apostel aus seinem Lebenslauf, wo er geboren wurde, von der Wehrmachtszeit, der Flucht in den Westen und von den verschieden übernommenen Amtsaufgaben. (siehe auch Chronik Stade)
  • unser Hirte stellte sich bedingungslos unter den Willen unseres himmlischen Vaters, tägich, häufig auch abends wirkte er mit Hingabe im Werk des Herrn. Er hat dadurch den lieben Gott in seinem vielfältigen Wirken erleben können. Das hat Spuren im ganzen Bezirk hinterlassen, berichtete unser BÄ i. R. Schacht, er war ein Segen für den lieben Gott.
  • unser Apostel zählt den Hirten im Sinne des Textwortes zu den Gerechten, eben zu denen, der wie Abraham in den Augen Gottes als gerecht beschrieben wurde.
  • unser Hirte hat 44 Jahre als Amtsträger gedient, er wird einen Lohn empfangen, den seiner Seele wohltut. Er hat durch sein treues Wirken hier eine Vorsorgeversicherung abgeschlossen - die ihm jetzt schon ausgezahlt wird! Er wird sich um seine Versorgung keine Sorgen machen müssen, ihm wird aus der Hand Gottes eine Krone gegeben werden für seine treue, aufopfernde Arbeit in seinem Leben für die ihm Anvertrauten.

Die Beisetzung fand anschließend im Familienkreis statt.