Predigt des Bez. Apostel
Zunächst Gratulation zu 100 Jahre Gemeinde Stade / der Festgemeinde. Gott ist da“, wie der Chor, verstärkt durch die Kinder, gesungen hat. Wir sind dankbar für die Zusammenkunft heute und der Vergangenheit. Das Plakat draußen erweckte dem Bez.AP Gedanken an die Vergangenheit. Auch an seine eigene Familie. Was ist alles in 100 Jahren passiert!? Gott hat alles in seiner Hand. Gott bereitet die Zukunft für uns. Er bereitet ein Wiedersehen mit den Heimgegangenen.
Das Grußwort des Bez.AP: Psalm 33, 4 Gott ist wahrhaftig und gewiss. Es ist eine Tatsache – er, Jesus Christus kommt wieder. Das ist lupenreine Wahrhaftigkeit Gottes. Seine Zusage: ich bin bei euch alle Tage. Auch in Trauer, Schmerz und Verlust, was immer wir auch erleben. Er ist das gewiss. Lasst uns festhalten – Gott ist von Wahrhaftigkeit durchzogen.
Nach der Osterzeit mit Opfer, Auferstehung, kommt Pfingsten – wir erwarten unseren St AP. Die Jünger verstanden den Karfreitag nicht. Sie waren 3 Jahre mit Jesus zusammen, waren dennoch verwirrt/enttäuscht. Was wäre gewesen, wenn Ostern nicht 3 Tage, sondern 8 Monate später gewesen wäre? Bestimmt noch mehr Zweifel. Gott hat mit Ostern und Auferstehung einen Durchbruch geschaffen. Jesus kam zu den Menschen liebevoll und großzügig. Zur Versöhnung. Paulus hatte Schwierigkeiten mit den Korinthern (die hatten eigene Gedanken). Er hat das Apostelamt hochgehoben (nicht eitel) sondern mit Verweis auf Jesus. Gott war in Christus, gesandt als Impuls Gottes. Das war einmalig und exklusiv. Ein abgeschlossenes Geschehen zur Versöhnung. Wie beim Hauptmann (bei der Hinrichtung) – das war wahrlich Gottes Sohn. Sein einmaliges Erlebnis. Gott versöhnte die Welt mit sich. Welch ein gewaltiges Wort. Er hat alles gesehen, Mord, Krieg, Leid usw., er kam als Versöhner und nicht als Richter. Die Welt (also alle Menschen) sollen versöhnt werden. Jeder – für Gott gibt es keine Ausschlusskriterium. Aber Buße ist notwendig.
Wir sind eine Glaubensgemeinschaft, eine Gebetsgemeinschaft und eine Versöhnungsgemeinschaft. Das gehört zu uns (Versöhnung). Nicht wie der Schalksknecht handeln (10 .000 Zentner Schulden in Silber wurden ihm erlassen – heute ein Wert von ca. 25 Mio. € / im Gegenzug war er nicht vergebungsbereit und forderte rund 50 € ein. Dieses Gleichnis zeigt Gottes Größe. Die Gemeinde soll immer eine Vergebungsgemeinde sein und bleiben. Keine Rechtfertigung, keine Wiedergutmachung wurde von Jesus eingefordert, es war der Beginn der neuen Schöpfung in Jesus.
In einer anderen Bibelübersetzung lautet es: „er hat in uns hineingelegt das Wort der Versöhnung“. Was so los ist, sieht man in 5 Minuten Tagesschau sehen, aber schauen wir in unsere Gemeinde, in uns selbst hinein. Gemeinde/Gemeinschaft geht nur mit Vergebung. Unsere Vorfahren waren bereits dazu, sonst wäre Gemeinde nicht möglich. Zu Pfingsten fiel der Geist Gottes auf alle die versammelt waren und erfüllte sie.
Ich bin bei euch alle Tage, wir mögen das Wort der Versöhnung nicht verlassen. Wie der Hauptmann wollen wir begreifen, es ist Gottes Sohn.
Bleib in der Gemeinde, in der Gemeinschaft, der Vergebung. Gott gibt Hilfe und Vollendung - wahrhaftig und gewiss.
Neuapostolische Kirche